Beerheide

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Männerchor Beerheide

Pfingstsingen 2011
Hörprobe
Am 27. September 1903 versammelten sich auf Anregung des Sangesbruder Richard Schrader im Güntherschen Gasthof (heute Kulturhaus) 29 sangesfreudige Bürger des Ortes, um einen Männergesangsverein zu gründen. Der Verein führte den Namen „Männergesangsverein Beerheide, Hauptbrunn und Hohengrün“. Zum 1. Vorsitzenden wurde Richard Schrader gewählt, zum Liedmeister (heute heißt das Dirigent) Carl Richter. Die Gründungsurkunde datiert zwar auf den 27. September, aber schon damals wurde über alles ausführlich diskutiert, und so dauerten die Beratungen bis zum 10. Oktober 1903.  Übungsstunden hielt man jeweils Mittwochs ab, der Jahresbeitrag wurde mit 3 Mark festgelegt. Per Satzung wurden strenge Regeln festgesetzt, so konnte man z.B. bei 3 mal unentschuldigtem Fehlen vom Verein ausgeschlossen werden. Ende 1903 zählte der Verein 26 aktive und 8 passive Mitglieder. Im Oktober 1904 gab der Chor sein erstes Konzert. Im Januar 1905 übernahm Edwin Spitzner den Vereinsvorsitz, 1906 Emil Schrader, von 1907-1914 Emil Groß, Ernst Dressel und Albin Meisel. Auch die Dirigenten wechselten ständig, was sich nachteilig auf die Qualität des Gesangs auswirkte.  Bis 1914 sind genannt: Carl Richter, Paul Männel, Rudi Rothe, Lehrer Grau, Musiker Singer und Lehrer Ziebig. Dann kam der erste Weltkrieg und brachte das Vereinsleben zum Erliegen. 9 Sänger kehrten aus dem Krieg nicht mehr zurück. 

Am 14. März 1919 nahm man die Gesangstätigkeit wieder auf. Paul Schrader wurde am 1. Januar 1920 zum Vorsitzenden und Emil Löwe zum Dirigenten berufen, das Übungslokal verlegte man in die Gaststätte „Zum Rödelstein“ (das Gebäude steht noch, wird aber nicht mehr als Gaststätte genutzt). Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen wuchs der Verein stetig. Im November 1925 erfolgte die Aufnahme des Chores in den Vogtländischen und in den Deutschen Sängerbund. Sein 25-jähriges Jubiläum feierte der Verein an 2 Tagen, am 18. August 1928 im Güntherschen Gasthof und am 19. August in der Gaststätte „Zum Rödelstein“.

Zum 1. Januar 1930 hatte der Gesangsverein 69 Mitglieder.

Die letzten  Aufzeichnungen vor dem 2. Weltkrieg datieren vom 21. September 1933, woraus hervorgeht, dass der Chor am 30. September 1933 im Gasthof Goldene Höhe ( das war ebenfalls das heutige Kulturhaus) anlässlich des 30-jährigen Bestehens einen Vogtländischen Heimatabend gestaltete. Das Programm bestand aus Männer- und Kinderchören, vogtländischen Schnurren und Schwänken, Harmonikamusik und Theater. Der vogtländische Heimatdichter Willi Rudert aus Falkenstein wirkte ebenfalls am Programm mit.

Danach sind die Aufzeichnungen bis zum Jahr 1952 unterbrochen.

Die Neugründung des Männerchors Beerheide datiert auf den 7. November 1952. Hier einige Auszüge aus dem Gründungsprotokoll :  

„Um das kulturelle Leben in unserer Gemeinde zu fördern, wurde am 7. November 1952 der Männerchor Beerheide auf Anregung von Einwohnern (wieder)gegründet. Anwesend waren 19 Mitglieder. Durch eine Abstimmung wird die Singstunde im monatlichen Wechsel im Gasthof Zum Rödelstein und Gasthof Goldene Höhe festgesetzt. Es wurden gewählt:

Chorleiter      : Helmut Meisel

Liedermeister : Carl Mayer

Schriftführer  : Rudi Herrmann

Kassierer       : Alfred Leistner“

Am 24. Mai 1953, früh 7 Uhr lebte die Tradition des Pfingstsingens am Röthelstein wieder auf. Mitwirkende waren damals der Männerchor Beerheide und die Bläsergruppe Beerheide unter Leitung von Gerhard Dressel (den meisten ist er unter seinem Spitznamen „Bap“ besser bekannt). Die Verpflegung wurde mit einem Verkaufsstand der HO abgesichert. Im gleichen Jahr wurde auf Initiative der Vereinsmitglieder mit Unterstützung des damaligen Rat des Kreises und der Gemeindeverwaltung der Ausbau der Naturbühne Röthelstein  vorgenommen. Im sogenannten NAW ( nationales Aufbauwerk) wurde in weit über 6000 Stunden die Sitzplätze für die Zuschauer, der Orchesterraum, die Haupt- und Nebenbühne geschaffen. In den Jahren danach folgte die Stromverkabelung und der Bau von Verkaufsständen und Toilettenanlagen – zum Großteil wieder in Eigenleistung der Sänger.

Am 12. Juli 1960 schlossen der Männerchor Beerheide und die Konsumgenossenschaft Auerbach einen Vertrag zur finanziellen Unterstützung des Vereins. Das wurde auch im Namen des Chores verankert: Konsum Männerchor Beerheide. Die Partnerschaft endete 1993 mit Auflösung der Konsumgenossenschaft.

Auftritte hatte der Chor zu Weihnachtsfeiern, in Krankenhäusern und Altersheimen, zu den Kreissängertreffen, zu örtlichen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen, privaten Feiern u.v.m.

Im Jahr 1965 wurde der Dorfklub Beerheide gegründet. Es folgten Auftritte gemeinsam mit dem Schulchor und den Beerheider Rhythmikern  im alten Kaffeehaus, im Gasthof Röthelstein, im Gasthof Hohengrün (ehemals Lohan) und später im Ferienheim Hohengrün.

Werner Kunzmann übernahm am 17. Januar 1970 den Vereinsvorsitz (den er 27 Jahre bis 1997 inne hatte).

Durch seinen unermüdlichen Einsatz wurde das Vereinsleben tatkräftig aktiviert.

Nach Wiedereröffnung des Kulturhauses Beerheide im März 1974 gestaltete der Männerchor Beerheide gemeinsam mit der Heimatgruppe Beerheide alle 2 Wochen Programme, hauptsächlich für Urlauber, und das bis zum Jahr 1990, also 16 Jahre lang.  

Die Mitgliederzahlen in all den Jahren lagen ziemlich konstant bei 20 bis 25 Sängern.

Dem Chor wurde 1978, 1981 und 1988 das Prädikat „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ verliehen.

Viele Dirigenten prägten den Männerchor:

1952-1969  Carl Mayer

1970          Frank Männel

1970-1975  Erich Schrader

                Wolfgang Schädlich

                Gottwald Thielemann

                Peter Fischer

1975-1983  Günter Stöckel

1983-1987  Walter Lippold

1988-2003  Frank Männel

2003-2005  Peter Fischer

Seit dem 05.09.2005 hat Andreas Schmidt die probenarbeit übernommen.

Die Wende im Jahr 1989 ist auch am Männerchor Beerheide nicht spurlos vorüber gegangen. Finanzquellen des Vereins brachen weg, das Urlauberparadies Beerheide wurde kaum noch genutzt, damit gab es auch  wesentlich weniger Auftritte. Nun erwies sich, was wahre Freunde wert sind. Und an dieser Stelle ist ein Chor zu nennen, mit dem Beerheide bereits 50 Jahre freundschaftlich verbunden ist – der Männerchor Hinterhain. Viele Auftritte bestritt man gemeinsam. Es entstanden aber auch neue Freundschaftsbande, und hier ist vor allem die Verbindung zu dem Männerchor aus der Partnergemeinde Ballrechten-Dottingen zu nennen, die damals der langjährige Vereinsvorsitzende und Bürgermeister Werner Kunzmann initiierte. Er verstarb leider viel zu früh  im März 1997.

Seitdem lenkt Eberhard Heinze die Geschicke des Chores, unterstützt von weiteren 4 Vorstandsmitgliedern.

Männerchor Beerheide

Männerchor Beerheide

Momentan hat der Verein 15 Mitglieder.

Jeden Mittwoch 19.30 Uhr treffen sich die Vereinsmitglieder zur Übungsstunde im Kulturhaus Beerheide (Vereinszimmer). Sangesfreudige Männer sind jederzeit willkommen !
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