Beerheide

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Schnitzzirkel

Beerheide
Am 8. Mai 1969 setzen sich in Beerheide eine Anzahl von Einwohnern zusammen, um eine Arbeits-
gemeinschaft von Schnitzern zu bilden. Es waren 9 Personen, die sich auf Grund von Vorbildern anderer Gemeinden vornahmen, die Tradition der Volkskunst, die Darstellung unserer Menschen in ihrer Heimat, ihr Leben und Wirken, weiterzutragen.
Daß sich diese Initiative gelohnt hat, bewiesen bald die beachtlichen Erfolge auf diesem Gebiet. Wer hätte das gedacht, daß so mancher ältere Sticker oder Waldarbeiter zum Schnitzmesser greifen würde und derart anheimelnde Werte schaffen könnte!

Und die Jugend wollte nicht zurückstehen und zeigte auch, was sie kann, natürlich unter sachkundiger Anleitung älterer, auch auswärtiger Heimatfreunde. Da ist zuerst Walter Eckstein aus Ellefeld zu nennen, der mit Vor- und Nachmachen immer wieder ermunterte, wenn ein Stück nicht so gelungen war.
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Es dauerte nicht lange und die Schnitzergruppe bestand bald aus ca. 20 - 25 Leuten, die sich wöchentlich trafen.

Der Kinder- und Jugendschnitzzirkel bestand aus ca. 15 Schülern. Sie lernten hier, mit dem Schnitzmesser umzugehen. Jochen Stöhr und Rolf Meisel leiteten diesen Zirkel.

Harald Seidel war 10 Jahre Leiter des Schnitzzirkels, danach, seit 1979 übernahm sein Sohn Jürgen Seidel den Vorsitz.

1981 besuchten Jürgen Seidel und Rolf Meisel die Bezirkskulturakademie.

1978, 1981 und 1989 errang der Zirkel den Titel "Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ . 
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In den Jahren 1979, 1981, 1983, 1985 und 1987 wurden jeweils in der Advents- und Weihnachtszeit im Gebäude der ehemaligen Schule Ausstellungen durchgeführt‚ die alle recht gut besucht waren.
Dort zeigte man die kleinen und großen Kunstwerke, die übers Jahr hergestellt worden sind. Pyramiden, Räuchermänner, Moosmänner, Rehe, Vasen, Kerzenständer und vieles mehr konnnte man bestaunen.

Viele Schwierigkeiten gab es in den Jahren der DDR-Zeit mit der Beschaffung von geeignetem Holz. Trotz der Mangelwirtschaft gelang es aber den Schnitzzirkel zu erhalten und mehr und mehr aufzubauen.
Alle Schnitzer waren Kulturbundmitglieder (bis zur Auflösung der Ortsgruppe) und die Kreisleitung des Kulturbundes in Auerbach bemühte sich auch mit um die Beschaffung von Holz.

Es wurden auch 14-tägig mit den Urlaubern Schnitzabende durchgeführt, wo sich unsere Gäste unter Anleitung ein Urlaubsandenken selbst herstellen konnten . Es waren pro Jahr 10 - 11 Sommer- und 4 Winterbelegungen.
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Die Schnitzer fertigten auch für den Ort eine wunderschöne große Pyramide. Sie steht in der Advents- und Weihnachtszeit in der Anlage vor dem Kulturhaus. Ein großer Schwibbogen ziert eine Wand des Gebäudes‚ in dem sich der Kindergarten befindet. Die Schnitzer übernehmen jährlich den kostenlosen
Auf- und Abbau dieser Objekte. Am Ortseingang von Beerheide wurde ein schönes Symbol aufgestellt, was unsere Gäste “Willkommen“ hieß. Leider mußte es aus verkehrstechnischen Gründen abgebaut werden.
Mit dem Rat der Gemeinde Beerheide wurde 1981 ein Vertrag geschlossen, der die Rechte und Pflichten gegenüber der Gemeinde regelt.

In jedem Jahr wird eine Jahreshauptversammlung durchgeführt und alle wichtigen Anliegen besprochen.

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Seit 1990 leitet Jörg Ungethüm den Schnitzzirkel. Es gehören ihm noch 8 Schnitzer an. Einen Kinder- und Jugendschnitzzirkel gibt es leider nicht mehr. Die Schnitzer treffen sich im Sommer 14-tägig, sonst wöchentlich.
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